Erstellung der neuen Jungvölker

Die Begattungsvölkchen, welche bereits 4 Dadant Halbwaben ausgebaut und bestiftet haben, ziehen um in ein grösseres Zuhause. Auf die Jungvölker legen wir die Bienenflucht und darauf kommen die Honigräume der diesjährigen Wirtschaftsvölker. So entsteht im Nu ein absolutes Supervolk fürs Jahr 2018.

Ab auf die Belegstelle

Die Begattungskästen werden mit Bienen und einer frisch geschlüpften Königin bestückt. Diese werden im Kanton Schwyz in ein entferntes Gebirgstal gestellt. Da werden die Königinnen von 10 - 20 Drohnen begattet. Wieso der Aufwand? In diesem Tal gibt es keine fremden Bienen. Es stehen nur ausgesuchte Top-Völker da. Von diesen Völkern stammen die Drohnen.

Bilder der neuen Patenschaften

Vielen Dank an alle Göttis und Gottis unserer Patenvölker. Dank eurer Unterstützung können wir eine erfolgsversprechende Königinnenzucht und natürlich unseren begehrten Bestäubungsservice betreiben.

Königinnenzucht der tollen VSH Königinnen

Die Königinnen wurden vermehrt und werden von den Pflegebienen bestens umsorgt. Die Larven dieser Königinnen stammen von der VSH Königin. Diese Völker erkennen die Varroa Milbe in der Brut und öffnen die Zellen. So kann sich die Milbe nicht vermehren.

 

Hier ein Film wo man sieht wie die Zelle geöffnet wird:

Umzug auf die Obstwiese

Die Mädels fliegen wieder (am 16.02.2017)

Alle Völker die am Rand des Sonnenblumenfeldes gestanden sind haben gut überwintert. Dank des späten Pollen-Angebotes sind die Völker sehr stark und voll mit Bienen. Nun haben wir sie auf die Wiese neben den Hochstamm Apfelbäumen gezügelt. Die aktuellen Messwerte der Wolf Waage können hier besichtigt werden.

Erste Arbeiten an den Überwinterten Völkern

Bei 9°C werden die völker kurz gestört und gereinigt

Winter Totenfall
Der Boden der Magazine muss von den toten Bienen befreit werden. Verstopft das Flugloch gibt's einen Totalausfall!

Bloss keine Panik! Bei diesen toten Bienen handelt es sich nicht um das Bienensterben, wie in den Medien viel berichtet wird. Hier handelt es sich um den natürlichen Totenfall.

Sommerbienen leben 6 Wochen - Winterbienen 6 Monate

Die Sommerbienen haben einen stressigen Job. Nach 2 Wochen Innendienst werden sie 4 Wochen lang zum Nektar und Pollen sammeln eingesetzt. Ihre Lebenserwartung beträgt nur rund 6 Wochen.

Ganz anders bei den Winterbienen. Im Gegensatz zu den Hummeln und Wespen (da überwintert nur die Königin) überwintern die Honigbienen in einem Staat mit 5'000 bis 10'000 Bienen. Diese Bienen fressen sich eine Fettreserve an und verharren bei tiefen Temperaturen in der Wintertraube. Einzelne Bienen wärmen mit dem Flugmuskel die Schwestern. Die Winterbienen überleben etwa 6 Monate und sind im Frühling für den Aufbau des neuen Volkes zuständig.

Die ältesten Bienen sterben zuerst

Die toten Bienen auf diesem Gitterboden sind die ältesten im Volk. Sie sind bereits im Juli/August geschlüpft und sind somit nicht so langlebig wie die klassischen Winterbienen die erst im September auf die Welt gekommen sind. Bei der Kontrolle wurden diese Bienen entfernt und der Boden gesäubert. Das Flugloch darf auf keinen Fall verstopfen, sonst droht der Totalausfall.

Mit der Korkmatte wird der Gitterboden verschlossen.
Die Kork Isolation hilft den Bienen die Temperatur zu halten. So wird der Gitterboden Anfangs Februar geschlossen und die Bruttätigkeit beschleunigt.

Nach 2 Monaten Pause wird nun wieder gebrütet

Nachdem die Bienen 2 Monate lang Winterpause hatten, wird nun wieder gebrütet. In der Mitte der Wintertraube heizen die Bienen auf 36°C damit die Larven nicht erfrieren. Mit dem offenen Gitterboden unterstützt der Imker die Winterruhe durch kalte Temperaturen. Sobald die Bienen jedoch wieder brüten, wird der Boden geschlossen. Das Volk wird ganz vorsichtig wieder auf den Boden gestellt.

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Bienenvölker sind eingeschneit

Die Bienen lassen ihren motor laufen - das gibt warm!

Eingeschneite Bienenvölker

Die Flugbretter aller Bienenvölker sind komplett zugeschneit. Der Ausgang ist blockiert. Das ist nicht tragisch, denn die Bienen wollen sowieso erst ab etwa 8°C raus. Der Boden der Magazine ist aus Gitterdraht, so bekommen die Bienen genug Luft. Ende Monat wird von den Bienen wieder Brut gepflegt. Diese muss dann permanent auf 36°C geheizt werden. Wie machen das die Bienen? Ganz einfach, sie lassen den Motor laufen... Der stärkste Muskel am Körper ist der Flugmuskel. Dieser wird ohne die Flügel zu bewegen laufen gelassen. So kann eine Biene 40°C erzeugen. Dazu braucht sie aber viel Honig bzw. Zucker.

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Interessanter Vortrag von Hans Beer zum Thema Blühflächen

Bienenzucht ist der TÜV der Landwirtschaft

Hans Beer zeigt Fotos mit Beispielen von Blühstreifen
Mit Fotos aus dem Landkreis Roth macht Imkermeister Hans Beer deutlich, wie einfach Blühflächen gestaltet werden können. (Foto: Zeiner)

Roth (rz) Beim gemeinsamen Jahresvortrag der Rother Kreisgruppen von Bund Naturschutz (BN) und Landesbund für Vogelschutz (LBV) hat Imkermeister Hans Beer die Bedeutung der Blühflächen verdeutlicht. Der Experte aus Heideck hatte dazu eine Vielzahl von Daten parat und warb damit für mehr Verständnis, damit blühende Wegesränder nicht gemäht werden.

 

Die Aula des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten war voll besetzt, als Hans Beer seinen Vortrag mit dem Hinweis auf die Initiative "bienenfreundliche Städte" begann. Bis zu 350 Solitärbienenarten in Deutschland profitieren davon. Dass die Insektenwelt in ihrer Vielfalt stark bedroht ist, machte Beer nicht nur an der eigenen Erfahrung deutlich. "Wenn man vor 40 Jahren im Sommer nachts mit dem Auto unterwegs war, musste man die Windschutzscheibe immer wieder von den anhaftenden Insekten reinigen. Heute ist dies fast nicht mehr notwendig." Auch die Ergebnisse der Forscher belegen, dass in diesem Zeitraum die Bestände der Insekten um 80 Prozent abgenommen haben.

Die Ursachen dafür seien vielfältig. Wichtig sei jedoch, Blühflächen anzulegen und zu erhalten. Als Imkermeister weiß Beer um die Bedeutung der Honigbiene. "Dem Obstbaumbesitzer gehört das Obst und dem Imker der Honig", freut sich Beer über diese wunderbare Einrichtung in der Natur. Schlimm sei nur, dass das Bienensterben immer mehr zunimmt. Seit sechs Jahren beobachtet Beer nun schon, dass es immer schwieriger wird, Bienenköniginnen für den Fortbestand der Völker zu züchten.

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Bestandteile in den Spritzmitteln daran mit schuld sind, dass Bienen nicht mehr in ihren Stock zurückfinden, geschwächt werden und letztendlich auch den Tod der Königinnenlarven verursachen. Als weiteres Manko kommt hinzu, dass auf Wirtschaftswiesen meist nur noch eine Grassorte dominiert.

"Mit gentechnisch veränderten Pflanzen wurden Nahrungspflanzen zu Giftpflanzen", kritisierte Beer den Einfluss der Pflanzenschutzmittelhersteller auf die einst bäuerliche Landwirtschaft, bei der es noch möglich war, selbst Saatgut zu gewinnen. Wer im Sommer zur Mittagszeit einen Hektar blühende Wiese mit Großmaschinen mäht, vernichtet laut Beer etwa 10 000 Insekten.

Blühstreifen an vielbefahrenen Straßenrändern sind zwar schön anzusehen, für Insekten aber eine sichere Todesfalle. "Besser ist es, die Blühstreifen an Waldrändern anzulegen, wo die Bienen ungestört bleiben", empfiehlt Beer. Er möchte mit seinem Vortrag nicht die Landwirte beschimpfen, sondern vielmehr Verständnis schaffen. "Die Bienenzucht ist der TÜV der Landwirtschaft", ist Beer überzeugt, der selbst 40 Jahre lang in der Landwirtschaft gearbeitet hatte. Da Boden, Pflanze, Tier und letztendlich auch der Mensch voneinander abhängig seien, müssten Kommunen, Landwirte, Naturschützer und Imker zusammen eine lebenswerte Umwelt erhalten. "Das Wissen von den Gefahren für die Bienen und Wildinsekten ist vorhanden. Wir nutzen es aber nicht", bedauerte der Imkermeister und appellierte an eine verstärkte Zusammenarbeit aller Beteiligten.

 

Von Ruppert Zeiner

Varroabehandlung mit ApiLifeVar und Auffütterung mit Zuckersirup

Jetzt kommt die Zeit für die intensive Pflege an den Völkern

Varroabehandlung mit ApiLife VAR
Die Beiden ApiLife Var Plättchen werden auf ein Kunststoff-Netzgitter gelegt.

Gleich nach der Honigernte am 10. August werden die Bienenvölker gegen die Varroamilben behandelt. Ich habe mich dieses Jahr für das Bienenschonende ApiLife VAR entschieden. Es ist eine Mischung aus ätherischen Komponenten die sich gegenseitig fördern. Es beinhaltet Thymol, Eucalyptusöl, Menthol und Kampfer. Durch den starken Geruch verlieren die Varroamilben die Orientierung und fallen von den Bienen ab.

 

Das Produkt ist zwar sehr Bienenschonend, hat aber trotzdem ein paar Nachteile.

 

1. Der starke Geruch

Der Thymolgeruch hält sich recht lang in der Beute. Die Waben dürfen somit nicht mehr für die Honiggewinnung benützt werden (was für einen seriösen Imker sowieso nicht in Frage kommt).

Eingeengte Fluglöcher
Eingeengte Fluglöcher schützen vor Räuberei.

2. Räuberei

Der Thymolduft überdeckt den Stockgeruch des Bienenvolkes. Die Wächterbienen haben Mühe, fremde Bienen von den eigenen Bienen zu unterscheiden. Ganz wichtig ist, vor der Behandlung das Flugloch einzuengen.

 

3. Die Bienen tragen die Moosgummi-Plättchen ab

Einige Völker tragen die Moosgummi Plättchen schon in wenigen Tagen ab. Da muss man auf der Hut sein und nachlegen. Ich mache momentan einen Test und habe aus dem Netzmaterial ein Säckchen genäht. Ich hoffe, dass diese nicht gleich mit Propolis verkittet werden. Ansonsten müssen diese kurz in der Gefrierschrank, danach kann der Propolis ganz einfach abgebröckelt werden.

 

Zuckerwasser
Das 1:1 angerührte Zuckerwasser wird in kleinen Portionen à ca. 5 - 8 kg gereicht.

4. Futterabnahme

Ich teste dieses Jahr das Füttern von selbst angerührtem Bio-Zucker. Obwohl einige Imker das Problem haben, dass die Bienen mit ApiLife VAR manchmal das Futter nicht mehr annehmen, hatte ich mit dem selbst angerührten Zucker nie Probleme. Das 1:1 verdünnte Futter wird im Nu abgenommen und die frischen Mittelwände werden schön ausgebaut.

 

Das Futter wird nicht mehr in 2 Portionen gegeben sondern in 4 - 5 Tranchen. Das ist zwar viel mehr Aufwand, hat aber den Vorteil, dass das Volk über 2 Monate immer wieder Futter erhalten und so schön stark in den Winter gehen. In Kombination mit dem Sonnenblumenpollen ein richtiges Festessen für die Bienen.

Der grosse Vorteil von ApiLife VAR

Varroakontrolle
Die Varroen fallen und können auf der Windel ausgewertet werden.

Nach all den kleinen Nachteilen nun zum grossen Vorteil von ApiLife VAR. Im Gegensatz zur Ammeisensäure wird die offene Brut und auch die Königin nicht geschädigt. Untersuchungen haben auch gezeigt, dass nach der Behandlung mit Ammeisensäure die Varroapopulation schneller wieder zunimmt als bei einer Thymolbehandlung. Ein weiterer Vorteil ist auch, dass die Plättchen direkt auf die Waben gelegt werden können und kein zusätzlicher leerer Honigraum nötig ist. Die Behandlung kann zusammen mit der Auffütterung gemacht werden. Zudem ist ApiLife VAR in einem grossen Temperaturbereich einsetzbar und fällt bei hoher Luftfeuchtigkeit nicht aus.

Kann man in der Schweiz Sonnenblumenhonig ernten?

Umzug von Amlikon-Bissegg (TG) nach Thalheim an der Thur (ZH)

Der IG Biene Bestäubungsanhänger steht nun direkt neben einem Sonnenblumenfeld. Ob wir Sonnenblumenhonig ernten können wird sich zeigen.

Zurück von der Belegstelle

11 von 15 Königinnen sind in Eilage

Die jungen Königinnen waren für 2 Wochen in den Ferien in der Zentralschweiz. Leider haben sie sich das Sommerwetter etwas besser vorgestellt - jeden Tag Regenwetter. Wären da nicht diese gutaussehenden und durchtrainierten Männer gewesen, der Urlaub wäre für die Katz gewesen. So haben sich meine Königinnen mit diesen heissen Drohnen vergnügt. Nun wird aber gearbeitet und für die Königin gibt's keine Ausflüge mehr. Jeden Tag schuften und immer Eier legen, bis zu 2'000 Stück pro Tag. Ächz! Dafür ist der Service hervorragend. Die Königin wird gefüttert und sogar ihr Kot wird rausgetragen!

Bienenstand Saum Herisau

Die aktuellen Bienen Patenvölker

Magazine am Bienenstand in Herisau AR
Bienenstand Saum mit seinen Patenvölkern

Die Bienenvölker am Bienenstand Saum in Herisau. Ganz links (Uni ZH) steht das Waagvolk, von dem die aktuellen Gewichtsmessungen nachverfolgt werden können. Daneben steht unser bestes "Zuchtvolk" auf dessen Flugbrett die bewaffnete Rambodiesli Biene wacht. Von diesem Volk haben wir 15 Königinnen nachgezüchtet. Auf der rechten Seite drei weitere Patenvölker. Das mittlere im neuen Magazinmass Dadant US.

Schwarmtraube hängt faul herum

Die natürliche Vermehrung eines Bienenvolkes

Schwarmtraube an einer Tuja
Die Bienen ketten sich zusammen zu einer Schwarmtraube

In den Monaten Mai und Juni wird es eng im Bienenvolk. Es schlüpfen sehr viele Jungbienen und es gibt zu wenig Arbeit für alle. Vor allem bei regnerischem Wetter, wenn alle Arbeiterinnen Zuhause bleiben entsteht Schwarmstimmung. Dabei legt die Königin ein befruchtetes Ei in einen von den Arbeiterinnen vorbereiteten Weiselbecher. Danach wird dieses Ei ausschliesslich mit Gelée Royale gefüttert, damit eine Königin entsteht. Nach 16 Tagen ist es soweit. Die junge Königin schlüpft.

An einem warmen und sonnigen Tag geht der Schwarm

Kurz vor oder auch ein paar Tage nach dem Schlupf der Tochter-Königin fliegt die «Alte» mit der Hälfte der Bienen davon. Zuvor muss die Mutter jedoch abspecken und das Fluggewicht erreichen. Dazu wird sie von den Arbeiterinnen über die Waben gejagt und nicht mehr gefüttert. Ein paar Meter vom alten Zuhause entfernt, sammelt sich der Schwarm zu einer Traube. Die Bienen ketten sich zusammen und hängen manchmal alle zusammen an einem hauchdünnen Ästchen von einem Blatt. Die Spurbienen suchen nun eine geeignete Höhle mit etwa 50 Litern Volumen. Früher gab es da viele alte, hohle Bäume. Heute gibt es Forstwirtschaft und Imker. Leider können wilde Bienenvölker ohne die Hilfe des Imkers und einer Varroabehandlung nicht mehr überleben.

Soo viele Königinnen und kein einziger König

Das erstellen von den Begattungskästchen ist immer sehr anstrengend. Wie immer ist der Imker spät dran und muss auf den letzten Drücker Bienen für 15 kleine Begattungseinheiten herzaubern. Blöd nur, wenn das Wetter nicht mitspielt und die Bienen bei Nieselregen sowieso hässig sind. Es dürfen auch keine Drohnen (Männchen) mit dabei sein, sonst gibt es Ärger auf der Belegstelle.

Der Imkervater ist sehr streng bei der Auswahl des Schwiegersohns

Für seine Prinzessinnen wünscht sich der Imkervater nur die besten Schwiegersöhne. Dazu werden die jungfräulichen Königinnen auf die Alp gebracht, wo es keine fremden Drohnen gibt. Sie werden da auf dem Hochzeitsflug von 10 bis 15 Drohnen aus Zuchtvölkern begattet. Danach bleibt die Königin tagaus, tagein im Volk und legt im Tag bis zu 2'000 Eier.

Bienenvolk wird ausgewildert

Einlogieren, Einschlagen oder Auswildern?

Neues Bienenvolk
Bienenvolk ist nun einlogiert

In der Imkersprache gibt es viele kurlige Spezialbegriffe. Wenn man Bienen in eine neue Kiste steckt, dann heisst das einlogieren (was sehr edel klingt) oder einschlagen (was eher brutal tönt). Ich habe extra den in Imkerkreisen ungewöhnlichen Begriff «ausgewildert» benutzt.

Die Bienen entscheiden selbst ob sie bleiben

Wie bringt man den Bienenschwarm in die Kiste? Der Imker schüttet dazu den Bienenschwarm (ca. 20'000 Arbeiterinnen und eine Königin) in ein Magazin mit Bienenwaben und offenem Flugloch. Das Volk entscheidet nun selbst ob es bleiben möchte oder nicht. Ich mache diese Arbeit immer abends. Als Anreiz zum Bleiben setze ich dem Volk einen Futtertrog mit dünnflüssigem Zuckerwasser auf (2 kg Biozucker / 2 L Wasser, geschüttelt oder gerührt ist egal). Damit die Bienen das Futter finden, lege ich eine Spur. Dazu lasse ich etwas Zuckerwasser zu den Waben runter tropfen. Da der Aufstieg zum Futtertrog genau mittig ist, rücke ich die Waben für zwei Tage in die Mitte der Beute. So entsteht kein Wildbau. Danach werden die 5 bis 6 Dadant Waben an die rechte Wand geschoben.

Schwarm mit prächtiger Aussicht

Bienenschwarm Säntisblick

Bienenschwarm in der Schwarmkiste mit Säntisblick
Bienenschwarm mit schönster Aussicht auf den Säntis

Am Sonnenberg in Abtwil konnte ich heute einen wunderbaren Bienenschwarm einfangen. Am neuen Standplatz wird die Aussicht leider nicht mehr so grandios sein. Die Schwarmkiste habe ich in den Schatten gestellt, damit sich die Bienen beruhigen können.

BienenZuchtsaison 2016 eröffnet

Die Bienenvölker sind in Schwarmstimmung und sind bereit neue Königinnen nachzuziehen. Am Mittwoch haben wir die erste Serie der Königinnenzucht gestartet. Von unserem besten Volk werden winzig kleine Larven in die künstlichen Weiselbecher umgebettet. Einem Volk wird für 2 Tage die Königin und die gesamte Brut entnommen. (Fast) alle Arbeiterinnen verbleiben im Zuchtvolk. Diese brauchen nun unbedingt wieder eine Königin. Durch das füttern der Larven mit Gelée-Royale bildet sich aus der hundsgewöhnlichen Arbeiterinnenlarve eine Königin. Das ist eines der vielen Wunder der Bienenwelt, die das Imkern so interessant machen...

Das Bienensterben geht weiter

2014 sorgte das Bienensterben in der Region Zäziwil in der ganzen Schweiz für Schlagzeilen. Nun droht sich das Szenario zu wiederholen. Sind die Gründe die gleichen?

Bienensterben in Zäziwil
2014 starben in der Region Zäziwil 170 Bienenvölker (Bild: Urs Baumann)

Man könne noch nicht viel sagen. Man wolle ja niemanden fälschlicherweise beschuldigen. Und ja, die Sache sei heikel. Wer zum Bienensterben in Zäziwil Fragen stellt, erhält zurzeit nur spärlich Antworten.

Am Mittwoch vermeldete das Internetportal Bern Ost, dass rund um Zäziwil wieder in grosser Zahl tote Bienen gefunden wurden. Betroffen ist dieses Mal vor allem Mirchel. Aber auch in Zäziwil wurden Kolonien stark dezimiert. «Die Bienen sind momentan sehr aggressiv. Das ist ein Zeichen, dass sie ein Problem haben», sagt eine betroffene Imkerin. Ein grosser Teil ihrer Kolonie ist bereits tot.

Todesursache war Fipronil

Wie gross das Ausmass dieses Mal ist, kann noch nicht genau gesagt werden. Die Berner Volkswirtschaftdirektion teilt mit, dass die toten Bienen zurzeit in einem Labor untersucht werden. Resultate sind in rund drei Wochen zu erwarten. Der Verdacht liegt aber nah, dass die Ursachen die gleichen sind wie 2014.

Damals konnte der Fall nur dank der Hartnäckigkeit der betroffenen Imker gelöst werden. Lange waren keine Ursachen für das Bienensterben ersichtlich. Dann fand ein Speziallabor in Deutschland heraus, dass der Wirkstoff Fipronil für das Unglück verantwortlich war. Fipronil ist in der Schweiz verboten, in anderen Ländern aber nicht.

Die Imker reichten Strafanzeige gegen unbekannt ein. Ende 2014 nahm die Suche ein Ende: Ein regionaler Obstbauer spritzte seine Plantagen mit einem zwar erlaubten, aber mit Fipronil verunreinigten Pflanzenschutzmittel. Die Herstellerfirma habe ihre Anlage nicht sauber gereinigt, lautete die offizielle Begründung. Das Bundesamt für Landwirtschaft startete umgehend eine Rückrufaktion für das Produkt.

Ein Mantel des Schweigens

Der Fall geriet aus der Öffentlichkeit. Zwischen den Imkern und der Herstellerfirma kam es zu einem Vergleich. Die Bienenzüchter wurden finanziell entschädigt. Ihre Gegenleistung: Stillschweigen. Die Imker dürfen nicht sagen, um welche Firma es sich beim Hersteller handelt. Auch Pflanzenschutzmittelanbieter wie die Landi dürfen nicht sagen, wer der Hersteller ist.

Recherchen zeigen, dass es sich um das Produkt Folpet 80 WDG handelt. Es stammt vom isra­elischen Agrochemiehersteller Adama Agricultural (bis 2014 Makhteshim Agan), ein Tochterunternehmen der Chem China, die 2016 auch die schweizerische Syngenta AG akquiriert hat. Auf Nachfrage bei Schweizer Lizenznehmern ist das Produkt nach wie vor im Handel erhältlich. Ob der Obstbauer das Mittel immer noch einsetzt, bleibt unklar. Er konnte telefonisch nicht erreicht werden. (Berner Zeitung)

Bienen fliegen auf Apfel und Raps

Unser Bienenanhänger steht immer noch in Maltbach (TG) und sorgt da hoffentlich für eine gute Apfelernte. Die Völker entwickeln sich prächtig und sammeln schön Honig.

Waagvolk Saum ist ausgeschwärmt

Am 11. Mai 2016 hat das Waagvolk um 12 Uhr 2.84 kg abgenommen. Das Volk ist geschwärmt. Die alte Königin überlässt das Volk ihrer Tochter und ist mit mehr als 20'000 Bienen abgehauen. Ich konnte den Schwarm einfangen und einlogieren. Das Volk wohnt nun in einer Dadant US Beute, dessen Pate die IKEA (DC Itingen) ist.

Die Bienenvölker gehen in Brut

Temperatur über dem Brutnest
Die schmale dunkelrote Linie zeigt den Temperatursensor über dem Brutnest.

Der Frühling geht los, die Bienenvölker gehen in Brut! Ich habe in der Grafik zwei Tage zusammen gefasst. Wenn man die feine, dunkelrote Linie anschaut bemerkt man, dass am Donnerstag die Temperatur noch bei ca. 8° C gelegen hat. Zwischen 12 und 18 Uhr ist sie dann auf knapp 30° C gestiegen. Die Königin legt ab sofort im grossen Stil Eier und das Bienenvolk muss nun die Brut Tag und Nacht auf 35° C wärmen. Da der Temperaturfühler etwas über dem Brutnest liegt, zeigt der ein paar Grad weniger an.

Bei einer Nachttemperatur von -5° C ist das ein Unterschied von 40° C. Gigantisch, wie der Bien (das gesamte Bienenvolk) diese Energie erzeugt.

In 21 Tagen werden die ersten 2016er Bienen schlüpfen.

Bienenflug im März
Rund um den Bienenstand liegt noch Schnee. Die Bienen tragen erst ganz wenig Pollen ein, da die Weide noch nicht blüht.

Winterbehandlung mit Oxalsäure

Am 31. Dezember haben wir die Winterbehandlung unserer Bienenvölker durchgeführt. Dabei wird eine mit Oxalsäure angereicherte Zuckerlösung auf die Bienen geträufelt. Die Zuckerlösung wird im Volk verteilt und den Varroa-Milben, die damit in Berührung damit kommen, werden die Beine verätzt. Diese fallen in den nächsten Tagen von den Bienen ab und das Volk wird so praktisch milbenfrei.

BIENENANHÄNGER WANDERT IN DEN THURGAU

In der Dienstag Nacht haben wir sieben Völker von zwei verschiedenen Ständen zusammen gesammelt. Die Temperatur und auch das Wetter war für Mitte November erstaunlich mild und sonnig. Ideal also, die schweren Bienenvölker zu zügeln. Auf eine gute Transportsicherung haben wir besonderes Augenmerk gelegt. Die Magazine dürfen auch bei einer scharfen Bremsung nicht verrutschen.


Bereits am Mittwoch um 11 Uhr stehen die Völker nun auf der Wiese und warten nun auf den Frühling. Dann sollen sie nämlich die wunderbaren Hochstamm Apfelbäume in Amlikon-Bissegg bestäuben.


Sobald die Fluglochkeile geöffnet werden, fliegen die ersten Bienen zu einem Orientierungsflug aus.

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2. VARROA-BEHANDLUNG

Am 20. September habe ich die zweite Varroa-Behandlung bei den Alt-Völkern und die erste Behandlung bei den Jung-Völkern gemacht. Für eine optimale Wirkung sollte die Durchschnitts-Temperatur bei 15, besser noch bei 20° C liegen. Leider ist das Wetter kein Wunschkonzert und ich gab mich mit 12 - 15° zufrieden. Die neuen MAQS Ameisensäure Gel Streifen werden einfach auf die Waben gelegt. Damit sich die Säure besser verteilt, habe ich die Futterzarge verkehrt herum aufgesetzt.

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RETTUNG EINES BIENENVOLKES

Larry Chen zeigt wie ein Bienenvolk aus einem Hohlraum in einer Hauswand umgesiedelt wird. Besonders beeindruckt hat uns der Bienensauger! Der saugt doch tatsächlich die Bienen direkt von der Wabe in die Bienenkiste - genial!

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SONNENBLUME - NEKTAR UND POLLEN SPENDERIN IM SPÄTSOMMER

Heute habe ich staunend beobachtet wie sehr die Insekten die Sonnenblumen lieben. Honigbienen, Hummeln und Fliegen wurden von dieser tüchtigen Nektar- und Pollen-Spenderin magisch angezogen. Eine guten Pollenversorgung bis September/Oktober ist vor allem für die Jungvölker sehr wichtig. Sie brüten nämlich noch bis spät in den Herbst und streben eine Bevölkerungsanzahl von etwa 5'000 Bienen an, um gut über den Winter zu kommen.


Falls Sie wissen möchten, welche Pflanzen bei den Bienen besonders beliebt sind, kann ich Ihnen die Bienen-App empfehlen. Nebst anderem interessanten Bienen-Wissen gibt es da das Pflanzenlexikon. Da werden die Bienen relevanten Pflanzen aufgelistet und gewertet, wie viel Nektar und Pollen das Gewächs spendet.


Das Bienen-App kann gratis via iTunes fürs iPhone/iPad oder bei Google fürs Android Gerät geladen werden.

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KÖNIGINNENZUCHT 2015

In den letzten 6 Wochen waren wir sehr stark mit der Königinnenzucht beschäftigt. Für eine leistungsfähige, gesunde und sanftmütige Biene ist es Pflicht, die Bienen nicht einfach schwärmen zu lassen sondern selbst eine Auswahl zu treffen. Bei den verschiedenen Bienenvölkern gibt es riesige Unterschiede. Die einen Bienen sitzen bei der Durchsicht ganz friedlich auf den Waben, bei anderen Völkern attackieren bereits beim Öffnen mehrere Wächterinnen das Gesicht des Imkers.


WELCHE EIGENSCHAFTEN HAT DAS PERFEKTE BIENENVOLK?

Sanftmütig
Dem Imker und auch den Nachbarn macht die Imkerei viel mehr Spass, wenn man nicht dauernd attackiert und gestochen wird. Es gibt Völker, da wird man von einer Wolke Wächterinnen über mehrere 100 Meter verfolgt. Andere lassen sich fast nicht aus der Ruhe bringen.


Ertragreich

Ein Volk, dass zu wenig Honig sammelt würde in der freien Natur nicht überleben. Durch die Pflege (Fütterung) des Imkers überleben auch solche Völker den Winter. Umso wichtiger ist es deshalb, nur von guten Sammelvölkern weiter zu züchten.


Vital und Gesund
Ein Bienenvolk das Krankheitsanfällig ist, darf nicht vermehrt werden. Das oberste Ziel der heutigen Imkerei wäre ein Bienenvolk, dass sich gegen die Varroa Milbe wehrt und sich selbst von ihr befreit. Diese Züchtung ist leider bis jetzt noch nicht gelungen.

Eine andere ansteckende Krankheit ist die Sauerbrut. Die Bakterien werden durch die Bienen von Volk zu Volk verschleppt. Die ursprüngliche Bienenrasse der Schweiz, die dunkle Biene, ist da leider besonders anfällig. Zum Teil wurde das Augenmerk bei der Erhaltung dieser Rasse zu stark auf das Äussere (Aussehen) oder neu die DNA gelegt. Dabei wurde die Gesundheit zu wenig stark gewichtet. Wir sind keine Rassisten und möchten in erster Linie eine gesunde Biene!


Schwarmträge

Wenn ein Volk schwärmt, ist das die natürliche Vermehrung der Biene. Als berufstätige Hobbyimker sind einem da jedoch Grenzen gesetzt. Wenn man einen Schwarm einfangen geht, ist schnell einmal ein ganzer Nachmittag vorbei, bis das Volk im Kasten ist. Diesen Sommer hatten wir ein Volk, bei dem sind 4 Schwärme ausgezogen! Das ist viel Arbeit. Sollte der Imker einen Schwarm nicht einfangen können, wird das Volk im Herbst an der Varroa Belastung zu Grunde gehen.


WIE KANN DER IMKER VON SEINEM BESTEN VOLK WEITER ZÜCHTEN

Die Bienenkönigin kann zwei Arten Eier legen. Aus dem unbefruchteten Ei (ohne das Sperma von der Begattung) wird eine männliche Biene, sie wird Drohne genannt. Aus dem befruchteten Ei (mit dem Sperma einer der Drohnen) wächst eine weibliche Biene. Ob aus diesem Ei eine Arbeiterin oder eine Königin wird entscheiden die Pflegebienen. Sobald das Ei das Larvenstadium erreicht hat, wird sie fünf Tage lang gefüttert. Erhält die Biene Nektar und Pollen, so wird aus ihr eine Arbeiterin. Bekommt sie dagegen Gelée-Royal, ein Saft den die jungen Pflegerinnen produzieren können, wird aus ihr eine Königin. Dazu muss jedoch auch die Wabenzelle ausgebaut werden, da die Königin einiges grösser als eine Arbeiterin ist.

Der Imker kann somit aus seinem besten Volk ein paar Larven stehlen! Dazu wird auf einer Wabe offene Brut mit dem richtigen Alter gesucht. Diese Larven werden vom Imker in ein Weiselnäpfchen gelegt. Diese Weiselnäpfchen werden einem Volk ohne Königin zur Pflege gereicht. Die nehmen die Möglichkeit eine Königin nachzuziehen dankend an. Daraus entstehen die Weiselzellen. Diese werden vor dem Schlüpfen der jungen Königin in kleine Volks-Einheiten verteilt.

Um nun eine Königin mit sehr guten Eigenschaften zu erhalten, braucht's nur noch das Sperma von ein paar tollen Männern. Die Königin fliegt dazu aus und sucht einen sogenannten Drohnensammelplatz. Da wird sie im Flug von 10 - 30 Drohnen begattet. Die Drohnen sterben nach dem Geschlechtsakt, die Königin kehrt zu ihrem Volk zurück. Auf einer Belegstelle befinden sich nur für die Zucht ausgesuchte Völker. Diese steuern die Drohnen zur Begattung bei. Danach wird das kleine Begattungsvolk wieder zum Standplatz gezügelt.

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DIE GEBURT EINER BIENE - VOM EI ZUM SCHLUPF

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DER IMKER SCHWÄRMT VON SEINEN SCHWÄRMEN

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STURM NIKLAS ZERSTÖRT 3 BIENENVÖLKER

Gestern hat mich fast der Schlag getroffen. Trotz dem starken Sturm habe ich mir vorgenommen die Magazine der verstorbenen Völker wegzuräumen. An diesem Stand hat nur ein Volk den Winter nicht überlebt. Nachdem ich auch an einem anderen Standort aufgeräumt habe, fiel mir auf dem Heimweg sofort auf, dass etwas nicht stimmt.


Sturm Niklas hat einen riesigen Baum gefällt. Der ist leider voll über meine Völker gestürzt. Es sah aus, wie wenn eine Bombe explodiert wäre. Einzelne Waben lagen bis zu 5 Meter entfernt neben den Magazinen. Ein paar wenige Bienen versuchten die Brut vor dem Kältetod zu retten. Ein Volk konnte ich notdürftig wieder zusammenflicken. Falls sich die Königin nicht auf den zusammen gesammelten Waben befunden hat, wird auch dieses Volk sterben. Für 2 andere Völker kam jede Hilfe zu spät.

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BIENE ODER HUMMEL, WER BESTÄUBT BESSER?

Hummel
Hummel auf dem Bestäubungsflug
 
 
 

BESTÄUBER AUS DER KARTONSCHACHTEL
Es setzen immer mehr Bauern auf die Befruchtung durch Hummeln, die aus dem Ausland importiert werden. Abgesehen davon, dass die Gefahr besteht Parasiten einzuführen, ist auch die Effektivität der Bestäubung fraglich. Denn ein Hummelvolk besteht nur aus max. 500 Hummeln. Ein Bienenvolk dagegen aus 50'000 Bienen. Das Verhältnis der besuchten Blüten ist dementsprechend. Die Hummeln besuchen etwa 650'000 und die Bienen 45'000'000 Blüten / Tag, also fast das Hundertfache.

DIE BIENEN SIND BLÜTENTREU
Im Gegensatz zu den Hummeln besucht eine Biene den ganzen Tag die gleiche Pflanzenart. So fliegt sie von Apfelblüte zu Apfelblüte zu Apfelblüte. Die Hummel besucht mal eine Apfelblüte, dann einen Löwenzahn, dann mal eine Kirschblüte. Die Bestäubung durch die Bienen ist also viel effizienter.

HUMMELN FLIEGEN SCHON BEI 8°C - BIENEN BEREITS BEI 7°C
Heute waren bei meinem Bienenstand 7°C. Unsere Einheimischen Bienen, die dem Klima angepasst sind, flogen im 3 sek Takt rein und raus. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Hummelvolk (das nur ein Hundertstel so gross ist) mehr Flugbetrieb haben kann.

HUMMELN HABEN KEINE LOBBY
Warum setzen Bauern Hummeln ein? - Die Hummeln haben keine Lobby. Wurden die Hummeln durch die Pestizide des Bauern vergiftet, kann er die Kartonschachtel einfach wegwerfen... Praktisch.

 
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IG BIENE AN DER HEIMTIERMESSE IN DIETIKON

Heimtiermesse

Am 13. und 14. September 2014 werden wir an der Heimtiermesse in Dietikon ausstellen. Dabei werden wir die Besucher über das Hobby Imkern informieren. Natürlich haben Sie auch die Möglichkeit eine Patenschaft für ein Volk abzuschliessen und so für sich imkern zu lassen.

Wir zeigen, wie die Bienen wohnen und wie die Parasiten die Varroa Milben aussehen. Bestaunen Sie die Waben, das natürliche Bauwerk der Bienen. Natürlich erklären wir Ihnen auch gerne, wie sich die Bienen vermehren.

Das alles und noch viel mehr erfahren Sie an der Heimtiermesse am 13. und 14. September 2014.

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IG BIENE IN DER SONNTAGSZEITUNG VOM 22.12.13

Sinnvolle Geschenke
Sonntagszeitung vom 22.12.2013

SINNVOLLE GESCHENKE

In der Sonntagszeitung vom 22. Dezember 2013 wurde berichtet, welche Geschenke noch "last minute" verschenkt werden können. Dabei wurde auch eine Bienenpatenschaft unseres Vereins erwähnt.

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SIND DIE BIENEN NOCH ZU RETTEN?

Netz Natur Bericht im SRF
SRF Bericht Netz Natur über die Verwendung von Pestiziden.

Nicht nur die Bienen sind vom Aussterben bedroht. Im Netz Natur Bericht des Schweizer Fernsehens SRF erfährt man, dass neben den Insekten auch Vögel, Amphibien und Reptilien bedroht sind. Fehlen die Insekten, so werden die Bestände dieser Tierarten immer mehr zurück gehen, da ihnen die Nahrung fehlt oder das Wasser durch die Neonicotinoiden verschmutzt ist. Bei den Amphibien und den Reptilien stehen 70% der heimischen Arten auf der roten Liste der vom Aussterben bedrohten Tierarten.

ES GEHT AUCH MIT WENIGER GIFT
Vor allem der Einsatz von gebeiztem Saatgut wird stark hinterfragt. Wieso soll jede Pflanze bereits mit Gift versehen werden? Nicht jede Pflanze wird von Schädlingen befallen. Im Bio Landbau werden Pestizide nur sehr zurückhaltend und nur bei Bedarf eingesetzt.

>> Netz Natur, Dok Sendung von SRF

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BIENENSTERBEN IN KALIFORNIEN WIRD IMMER SCHLIMMER

Biene auf Mandelblüten
Die Bienen "müssen" die Mandelblüten befruchten

Das Bienensterben in Kalifornien wird immer schlimmer. Überfordert durch die Monokultur und geschädigt durch die Pestizide ist die Todesrate über 30% gestiegen. Sie ist so hoch wie noch nie. Durch den Ausbau der Mandelmilch wurden die Anbauflächen nochmals zusätzlich vergrössert. Der industrielle Einsatz der Honigbiene ist im höchsten Masse unethisch und birgt grosse Gefahren für das Ökosystem.

KEINE MANDELN AUS KALIFORNIEN KAUFEN
Die Monokulturen in Kalifornien produzieren satte 85% der Weltproduktion. Bitte achten Sie darauf, dass Sie keine Mandeln mehr aus Kalifornien kaufen. Es gibt auch in Europa (z.B. Spanien) ganz schöne, ökologische Mandel-Plantagen. Achten Sie auf das Bio Label!

>> Artikel zum Mysteriösen Bienensterben in Kalifornien in den Deutschen Wirtschafts Nachrichten

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RETTET EIN SPINNENTIER DIE BIENEN VOR DER VARROA MILBE?

Bücherskorpion
Der 4 - 5mm grosse Bücherskorpion ernährt sich von Milben.

Der Hamburger Lehrer Torben Schiffer befasst sich seit Jahren mit dem Bücherskorpion. Er weiss, dass der kleine Nützling früher in einer Symbiose mit dem Bienenvolk zusammen gelebt hat. Leider findet das Spinnentier in den modernen Magazinen zu wenig Ritzen und Winkel um sich häuslich niederzulassen. Dabei wäre er die perfekte Waffe gegen die schädliche Varroa. Wie Torben Schiffer dieses beinahe ausgestorbene Wesen nun züchtet erfahren Sie unter dem nachfolgenden Link.

>> Infos dazu im Hamburger Abendblatt

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BIENENSTERBEN MUSS BIS 2015 AUFGEKLÄRT SEIN

Bienensterben - Biene auf Blume
Weltweit existieren über 20'000 verschiedene Bienenarten.

Die Umweltkommission des Nationalrats hat beschlossen, dass die Ursachen des Bienensterbens bis 2015 aufgeklärt werden müssen.

>> Infos dazu auf SRF

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GEFÄHRLICHE NEONICOTINOIDE WERDEN VERBOTEN

Es sieht so aus, als würde die EU die gefährlichen Neonicotinoide verbieten. Diese Chemikalien wurden nicht mehr gespritzt sondern bereits in die Samen "geimpft". So wurden Mais, Raps, Sonnenblumen und Baumwolle zu einem Bienenkiller, da sie dieses Gift in sich tragen.

Nun konnten die Franzosen einen Zusammenhang mit dem Bienensterben CCD (Colony Collapse Disorder) bei dem ganze Bienenvölker verschwinden nachweisen. Einzelne Länder verbieten nach und nach diese Neonicotinoide. Die EU versuchsweise für zwei Jahre. Und die Schweiz? Da hat sich noch nichts geregt. Wir hoffen, dass da möglichst schnell reagiert wird.

>> Mehr Infos dazu finden Sie unter diesem SPIEGEL Artikel

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INSEKTIZID-VERBOT ERST IM DEZEMBER

Gebeizter Mais
Gebeizter Mais - Das Korn wird vom roten Insektizid ummantelt.

Die Schweiz zieht nun doch der EU nach und verbietet per Dezember 2013 die drei gefährlichsten Neonicotinoide. Bravo!

Die Imker werden gespannt sein, ob die Wirkung am Stand spührbar ist.

>> Infos dazu auf NZZ

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GREENPEACE UND IMKER ÜBERREICHEN PETITION

Nun haben wir es geschafft. Greenpeace hat gemeinsam mit den Imkern 80'000 Unterschriften gesammelt. Nun wird diese den Behörden in Bern mit der Bitte zum Schutz überreicht.

>> Mehr Infos dazu finden Sie bei Blick

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WURDE BUNDESRAT SCHNEIDER-AMMANN VON DER PHARMA-LOBBY GEKAUFT?

Wie heute bekannt wurde, hält es Bundesrat Johann Schneider-Ammann (im Gegensatz zur EU) nicht für nötig Neonicotinoide zu verbieten. Er meint, dass am Bienensterben die Varroa Milbe schuld sei. Da müssen wir ihm widersprechen. Durch mehrere Studien wurde belegt, dass die Neonicotinoide schuld an CCD (Colony Collapse Disorder) sind. Beim CCD hauen die Bienen im Herbst einfach ab. Ganze Bienenhäuser sind leer. Da gibt es keine toten Bienen sondern nur leere Behausungen.

ORIENTIERUNG GESTÖRT
Gemäss den Studien wird die Orientierung der Bienen gestört. Zudem haben die Bienen die Eigenheit, wenn sie vergiftet wurden nicht mehr "nach Hause" zu fliegen, um ihre Schwestern zu schützen.

>> Mehr Infos dazu finden Sie bei ScienceDaily

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